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Niedrigerer Außenumsatz/ Eon mit solidem Ergebnis im ersten Quartal

Der Energieversorger E.ON hat im ersten Quartal bei niedrigerem Außenumsatz ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erzielt. Gestützt wurde das Ergebnis von einem investitionsgetriebenen Wachstum und Effizienzmaßnahmen, wodurch der Wegfall positiver Einmaleffekte aus dem Vorjahr ausgeglichen werden konnte. Der Ausblick auf das laufende Jahr wurde bestätigt.

MBI/DJN/cdg/15.5.2024

Der Außenumsatz fiel im Berichtsquartal auf 22,641 (Vorjahr: 33,543) Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA stieg leicht auf 2,745 (2,715) Milliarden Euro, bei einem bereinigten EBIT von 2,005 (2,036) Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag bei 1,047 (1,031) Milliarden Euro, der bereinigte Gewinn je Aktie unverändert zum Vorjahr bei 0,40 Euro. 

Analysten hatten mit einem bereinigten EBITDA von 2,700 Milliarden Euro gerechnet und einem bereinigten EBIT von 1,773 Milliarden. Beim bereinigten Konzernüberschuss waren 1,007 Milliarden Euro am Markt prognostiziert worden. 

Das Ergebnis im Netzgeschäft sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 6 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Im Kundengeschäft legte das bereinigte EBITDA im Geschäftsfeld Energy Retail um 39 Prozent zu auf 867 Millionen Euro. Gestützt vom guten Geschäft in Großbritannien. Im Bereich Energy Infrastructure Solutions, das die Aktivitäten zur Dekarbonisierung der Energieversorgung von Geschäftskunden, Städten und Gemeinden umfasst, sank das EBITDA indessen um 23 Prozent auf 163 Millionen Euro. Das Vorjahresergebnis war jedoch von Einmaleffekten beeinflusst. 

Die Investitionen wurden im Anfangsquartal deutlich um 25 Prozent gesteigert auf rund 1,3 Milliarden Euro. Rund eine Milliarde entfiel dabei auf das Netzgeschäft. Auf Jahressicht plant E.ON weiter mit Investitionen von rund 7,2 Milliarden Euro. 2023 waren es 6,4 Milliarden. Bis 2028 will E.ON europaweit insgesamt 42 Milliarden Euro investieren. 

Für 2024 erwartet der DAX-Konzern weiterhin einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,8 Milliarden und 3,0 Milliarden Euro, was einem Gewinn je Aktie von 1,07 bis 1,15 Euro entspräche. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 8,8 bis 9,0 Milliarden Euro liegen.

MBI/DJN/cdg/15.5.2024